Zu Peter Spandls Frage auf seinem Blog:

Welches Messer wir bevorzugen





Salu, lieber Peter,

wir kennen uns ja vom Schreiben. Die Rästel und auch die witzigen Rezepturen lese ich gerne.

Die Frage war ja um das Messer. Als kleiner Bub war Taschenmesser von Elternseite verboten ... das erste Messer bastelte ich heimlich aus einer Bleistiftspitzerklinge.. der Haft nur Tesakrepp und die Messertasche hatte ich mit aus einem Stück Skai genäht. Das war so klein und ließ sich gut verstecken... James Bond war ja bekannt ...

Das Allzeitmesser ist mein Gärtnermesser. Den Beruf habe ich gelernt, in diesem Fall ein Linkshändermesser. Die Schneide ist einseitig, damit sind saubere Schnitte möglich.. Roter Griff. Im Großhandel für Gärntereibedarf schweinebillig, sechs Euro und ein paar zerquetschte. Auch in Restuarants kommt es zum Einsatz. Es ist scharf, verdammt scharf ... Manchmal bringt die Servicekraft ein neues Messer ... Wenn meine Kollegen auf Arbeit mal ein Messer brauchen, wenden die sich tatsächlich an mich.... in der Freizeit lassen sich auch mit etwas Geschick die Bierflaschen öffnen ...

Das 2te ist mein Bastel- und Salamimesser. Es hat schon einiges mitgemacht und das Gewerbe ist durch kleine Schrauben mit Lötverschluß ersetzt wurden. Die Klinge war auch schon größer....die vielen Kabelenden, die ich von der Platikumhüllung zur Freilegung der Litzen damit entfernt habe. dürften mindestens die Entfernung Stuttgart-Timbuktu haben, eher deutlich mehr ...

1972 fand ich in der Straßenbahn, an ersten Januar, auf dem Rückweg nach der Neujahrsmesse als Meßdiener, mein Fahrtenmesser. Die ersten Jahre mußte ich es gut verstecken. die Eltern ... Die Spitze war abgebrochen, was mich ja kaum störte .... 28 Zeltlager, davon 25 Zeltlager als Leiter. Die unendlichen Baumfällaktionen, Nägellklopfen, etc. haben am Griff genagt und später die Weltreisen mit dem Moped..... Dosen öffnen ... Die Spitze ist in Anfang der Achtzigern mit den ersten Flexversuchen gerundet worden... weil ab da, in der ersten Studentenbude und auch später, der Einsatz als Küchen und Vespermesser gefragt war .... erst ab 2008 ist ein Damsatmesser für den Küchengebrauch angeschafft worden ... als Vespermesser zu fast jeder Mahlzeit immer noch unverzichtbar ...täglich!!!

Der Sensenstein sorgt für die Schärfe. Mittlerweile bin ich darin sehr gut...

Ich hatte, wie immer auch diesmal in letzter Minute, auch meinen Spaß an diesem Event. In diesem Sinne

Sonnigste Grüße

Werner


meine Messer: Gärtnermesser, Bsatel-und Salamimesser, Fahrtenmesser

Blogevent Auf Messers Schneide

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